Web 3.0

Das Internet der Dinge.

6.5.2009, 8:00

Im Internet der nächsten Generation sind nicht nur Computer miteinander vernetzt, sondern auch Alltagsgegenstände und Industrieprodukte. Die virtuelle Welt wird wohl bald ganz real.

Bereits heute gibt es internetfähige Kaffeemaschinen, Backöfen oder Autos. Auch Handys, GPS-Geräte, Spielkonsolen und Fernseher gelangen ins Netz. Und sogar Zimmerpflanzen senden selbstständig Mitteilungen über den Web-Dienst Twitter, wenn sie mal wieder Wasser brauchen (www.botanicalls.com). Ob sinnvoll oder nicht: Es steht ausser Zweifel, dass in Zukunft immer mehr Alltagsgegenstände ins weltweite Netz eingebunden werden.

Bei einigen Haushaltapparaten erweist sich die Anbindung ans Web als ganz nützlich: Etwa, wenn sich die Herdplatte per Handy oder Laptop aus der Ferne ausschalten lässt, oder man den Backofen auf dem Nachhauseweg vorheizen kann. Solche Anwendungen sind bereits heute möglich, aber in ihren Kommunikationsmöglichkeiten noch sehr rudimentär. Sie machen erst den Anfang des künftigen „Internets der Dinge.“ Richtig nützliche Szenarien für ein solches Internet sehen Forscher nicht in erster Linie im Haushalt, sondern vor allem in Handel, Industrie und Medizin.
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Web 3.0: Finden statt suchen

26.3.2009, 12:15

Web 3.0: Finden statt suchen

Klare Antworten auf konkrete Fragen statt Millionen von Suchergebnissen: Im Web 3.0 werden Suchmaschinen zu Antwortmaschinen.

Mit der Suche nach Informationen verschwenden wir viel Zeit. Dies sowohl im passiven Web 1.0 als auch im Mitmach-Web 2.0. Nur durch intensives „Handverlesen“ der Suchresultate gelangt man zur gewünschten Information – wenn überhaupt. Auch im Web 3.0 bleibt die Suche elementar, doch wird das Ganze hier effizienter: Statt Tausende oder Millionen Suchresultate soll das Web der nächsten Generation Antworten auf individuelle Fragen liefern. Anstatt dass man ganze themenbezogene Portale durchforstet, fragt man die Suchmaschine einfach das, was man gerade wissen möchte.
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Web 3.0 macht vieles einfacher – auch Geschäftsreisen.

19.2.2009, 9:00

Web 3.0 macht vieles einfacherDas ist eine Erwartung an die neue Internetgeneration. Eine zentrale Rolle sollen dabei die Softwareagenten spielen – Maschinen, die aus verschiedenen Quellen Daten suchen, interpretieren, kombinieren und für Ihre individuellen Zwecke aufbereiten können. Neue Horizonte eröffnen sie zum Beispiel der Planung von Geschäftsreisen. Angenommen, Sie geniessen ein Abendessen zu zweit. Plötzlich ein Anruf Ihres Chefs: Notfall in Bratislava. Er wünscht, dass Sie kurzfristig die Leitung dieser Filiale übernehmen – per sofort. Verpatzter Abend? Keineswegs.

Während Ihre Begleitung die Toilette aufsucht, weisen Sie Ihren Softwareagenten an, am nächsten Tag so früh wie möglich einen Flug nach Bratislava zu buchen – Businessclass. Sobald dieser fündig geworden ist, bucht er die Reise und druckt in Ihrem Büro das E-Ticket aus. Über Ihre Kreditkarte löst er die Zahlung aus und bucht die Kosten vom Unternehmenskonto ab. Sie möchten aber auch noch ein Auto mieten – Luxusklasse – und in einem Viersternehotel logieren. Zudem wollen Sie die verfügbaren Teamleiter der Filiale auf den frühesten für Sie möglichen Termin zu einer Lagebesprechung einladen. Und Sie benötigen aktuelle Informationen über die Filiale, damit Sie sich noch während der Reise vorbereiten können. Für all das genügen wenige Angaben. Den Rest erledigt Ihr Semantic-Web-Agent. Er aktualisiert zum Schluss Ihre Agenda und weist Sie darauf hin, dass Sie zu Hause einen Check-up-Termin verpassen. Fertig. Zumindest fürs Erste. Ihre Begleitung kommt soeben zurück. Der Abend ist gerettet.

Ein solches Szenario ist natürlich noch Zukunft. Doch Plattformen für individualisierte Reisen gibt es bereits. Mehr dazu in unserem Magazin.


Magazin dialogue 1_09: Hauptsache einfach

12.2.2009, 9:00

Wie lässt sich der mobile Zoo aus unterschiedlichen Business-Geräten bändigen?
Welches sind die sinnvollsten Strategien gegen die zunehmende ICT-Komplexität?
Die neuste Ausgabe des Magazins dialogue spürt dem Trend zur Vereinfachung
nach. Weitere Themen: Grün sparen und im Web 3.0 finden, ohne zu suchen.
Und: Peter Wolf hat den neuen BlackBerry Storm getestet!

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Web 3.0 – Aufbruch in die semantische Zukunft

12.12.2008, 10:00

Web 3.0 ist noch Vision. In Zukunft wird das Internet nicht nur Informationen (Web 1.0) oder Menschen (Web 2.0) vernetzen, sondern auch Wissen. Dank semantischen Technologien wird sich alles Wissen digital abbilden lassen, und zwar so, dass es auch Maschinen “verstehen”. Computer können sich aus unterschiedlichen Quellen wie Dokumenten, Bildern und Grafiken Inhalte zusammensuchen, diese interpretieren, verarbeiten und auf sinnvolle Weise neu zusammenstellen. Werden Systeme häufig genutzt, können sie sogar Dinge “lernen”, die ihnen der Systemdesigner nicht eingegeben hat. Das heisst: Sie werden besser.

In allen erdenklichen Bereichen wird es möglich sein, Wissen arbeiten zu lassen. Die Prozesse werden nicht nur schneller, sondern autonomer und die Daten intelligenter. Wissensagenten entstehen. Semantische Technologien werden aber auch die Internetnutzung erleichtern. Das Motto für den User lautet: einfacher, nützlicher, vergnüglicher.

Maschinen, die Wissen verarbeiten können, heterogene Anwendungen, die interoperabel werden – was Web 3.0 uns bringen wird, ist noch kaum fassbar. Allein die Vorstellungen sind atemberaubend. Die Washingtoner Forschungsstelle Project10X prognostiziert eine semantische Welle aus Innovation und Investition, die in den nächsten zehn Jahren unsere Technologien und Denkmuster fundamental verändern und weltweit Wirtschaftsaktivitäten in Dollarbillionenhöhe auslösen wird. Web 3.0 beginnt jetzt.

Lesen Sie mehr über das Thema Web 3.0 im Februar-Magazin von Beat Hochuli, freischaffender ICT-Journalist aus Malaysia. Jetzt Magazin abonnieren


EPIC 2015 – wie Google die Zukunft sieht

25.11.2008, 8:00

EPIC 2015Im Jahr 2015 sind Informationen in einem noch nie da gewesenen Umfang vorhanden. Jeder Mensch kreiert seine persönliche Medienlandschaft. Die herkömmliche Presse existiert nicht mehr.

Zu diesem Schluss kommt der 2006 gedrehte Film «EPIC». Dieser schildert fiktiv und spannend aus der Sicht von 2015, wie sich die Medienlandschaft seit der Gründung des World Wide Web 1989 verändert hat. In den Hauptrollen: Google, Amazon und Microsoft. Kostprobe gefällig? Im Jahr 2010 findet zwischen Googlezon (Fusion aus Google und Amazon) und Microsoft der erste Nachrichtenkrieg ohne Beteiligung von Nachrichtenorganisationen statt. 2014 geht die «New York Times» offline. Das Ende des Journalismus? Ein Film, geschaffen, um Ihre Fantasie anzuregen.

Zurück zur Gegenwart. Hier feiert Google zwar nicht das Ende des Journalismus, aber immerhin das zehnjährige Bestehen. Eine Ewigkeit im Internetgeschäft. Und was plant das Unternehmen, das die letzten zehn Jahre die Welt verändert hat, für die nächsten zehn Jahre? Lesen Sie dazu die Gedanken von zehn Google-Spezialisten. Sie lassen Sie eintauchen in einen unermesslichen Fundus an neuen Diensten und Möglichkeiten. In Suchmaschinen und Nutzungsformen, die immer persönlicher werden. Denn das Internet ist von seinem Wesen her endlos erweiterbar. Lassen Sie sich überraschen.

Hier gehts zum EPIC-Film (Filmdauer 10 Min.)

So sehen Google-Spezialisten die Zukunft (nur in englisch)