SaaS
SaaS - Kontrollverlust für den CIO?
1.7.2008, 8:04
Wie gehen Sie als IT Verantwortlicher damit um, wenn Ihre User Webapplikationen - Software-as-a-Service (SaaS) - ohne Ihr Einverständnis verwenden?
Als IT Verantwortlicher wollen Sie nicht nur aus Sicherheitsgründen die IT Tools steuern und kontrollieren - SaaS Angebote können Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen, weil schlussendlich jeder Mitarbeiter im Web solche Services direkt benützen kann. Oftmals greifen Fachabteilungen auf SaaS zurück, wenn für ein Problem keine geeignete, rasche Lösung zur Verfügung steht. Bezahlt wird der Service über die Spesenkasse. Erst wenn zusätzliche interne Systeme integriert werden sollen, erfährt dann der CIO von der Nutzung.
2 Beispiele:
Unser internes Global Sales Team verwendet Salesforce.com, weil noch kein entsprechendes CRM Tool vorhanden ist. Durch den Einsatz von Salesforce.com können die Manager des Sales Teams Informationen über den Stand der Geschäfte sowie die Aktivitäten der Verkäufer abrufen.
Ein Swisscom Mitarbeiter wollte für ein Projekt mit externen Partnern eine Sharepoint-Ablage von unserer IT bestellen. Leider ohne Erfolg. Zu kompliziert und zu langsam in der Bereitstellung! – Er hat sich deswegen für die Teamspace Applikation vom Swisscom Teamnet entschieden. In nur 30 Sekunden war der Teamspace bestellt und verfügbar.
SaaS bringt ganz neue Herausforderungen an die IT Verantwortlichen. Es steht ausser Zweifel, dass sich das Modell in der einen oder anderen Form durchsetzen wird. Diskutieren Sie jetzt mit!
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Wohin entwickelt sich Software as a Service (SaaS)?
9.5.2008, 9:07
Eine Studie zeigt, dass sich ein eigener E-Mail Server für kleinere Firmen erst ab 48 Mailboxen lohnt. Weshalb nutzen noch nicht mehr Schweizer Unternehmen SaaS-Services, mit denen Sie ganze Applikationen oder Zusatzdienste abonnieren statt selbst installieren?
Software as a Service steckt heute noch in den Kinderschuhen. Zwar treiben verschiedene Anbieter das Geschäft mit den abonnierbaren Services voran. In Amerika gibt es einen Trend bei den sog. „Under-served“ Business-Applikationen, bei wenig geschäftskritischen Anwendungen wie z. B. Reise- und Spesenverwal-tung also. Der Anbieter Salesforce.com gilt dabei als Pionier für Software as a Service mit seiner CRM-Applikation. In der Schweiz besteht jedoch noch kaum aktive Kundennachfrage. Weshalb ist das so? Schliesslich zeigt eine Studie der Fachhochschule Zürich (Winterthur) beispielhaft, dass sich erst ab 48 Mailboxen der Betrieb eines eigenen Microsoft Exchange Servers lohnt. Man kann davon ausgehen, dass in längerfristiger Zukunft kleinere Firmen (bis ca. 50 Mitarbeiter) nur noch vereinzelt eigene Server betreiben werden. Trotzdem ist Software as a Service – also der Bezug von Applikationen über das Web – heute noch kein Massenservice in der Schweiz. Ist das eine Kulturfrage, einfache Unwissenheit, sind die Angebote der Service Provider (immer noch) zu jung oder deren Marketing (zu) schlecht? Welche SaaS-Angebote nutzen Sie bzw. an welchen Services wären Sie interessiert? Ihre Meinung dazu interessiert uns.
Andreas Schmid, Product Manager
Swisscom SaaS-Angebot Teamnet
Swisscom US-Outpost Stefan Kuentz zum Thema SaaS
Ausgewählte SaaS-Angebote für Unternehmen:
Concur Emc Microsoft Netsuite SAP Salesforce Successfactors
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