Smalltalkknigge
25.1.2008, 13:00
10 goldene Regeln beim Small Talk
Unter „Smalltalk“ wird eine unbedeutende Konversation verstanden. Doch das ist oft eine falsche Einschätzung, denn beim „Smalltalk“ werden die Weichen gestellt. Das lockere Gespräch gibt uns die Gelegenheit, Vertrauen aufzubauen und eine erste Einschätzung des Gegenübers vorzunehmen. Unser Small Talk Knigge zeigt, worauf es ankommt.
Auch das Äussere zählt.
Ob einer Lust hat, sich mit Ihnen zu unterhalten, hängt nicht zuletzt von Ihrem Äusseren ab. Achten Sie auf freundliche Körpersprache und Mimik, gepflegte Erscheinung und passende Kleidung.
Immer schön freundlich.
Eröffnen Sie den Small Talk mit einem Lächeln, einem direkten Blickkontakt und einem positiven Aspekt. Ob das ein Kompliment für Ihr Gegenüber ist, Gemeinsamkeiten, eine Bemerkung zur Atmosphäre der Veranstaltung oder über das Wetter, ist unerheblich. Hauptsache angenehm.
Take it easy.
Wenn Sie die Gelegenheiten zum Small Talk spielerisch angehen, vermeiden Sie Druck und krampfhafte Konversation. Der Dialog sollte stets ungezwungen sein.
Respektvoller Umgang.
Zwingen Sie Ihr Gegenüber nicht zu einer Konversation. Suchen Sie den Einstieg ins Gespräch mit etwas Belanglosem wie „Hoffentlich ist der Redner pünktlich fertig“, worauf der andere einsteigen kann oder nicht.
Think positive.
Niemand unterhält sich gern mit Menschen, die alles negativ sehen, an anderen kein gutes Haar lassen oder nur extrem kritisch sind. Der Dialog sollte immer ein positiv besetztes Thema zum Inhalt haben.
Aktives Zuhören.
Nehmen Sie sich selbst zurück, stellen Sie sich voll und ganz auf Ihr Gegenüber ein, fallen Sie ihm nicht ins Wort, ermuntern Sie ihn weiterzuerzählen, versetzen Sie sich in ihn hinein und stellen Sie Fragen. Ein ehrliches Interesse am Gegenüber ist eine Grundregel des erfolgreichen Small Talks.
Offene Fragen stellen.
Formulieren Sie Ihre Fragen als offene Fragen, sodass Ihr Gegenüber mit mehr als nur „ja“ oder „nein“ antworten kann. Also: „Wie gefällt es Ihnen hier?“, und nicht: „Gefällt es Ihnen hier?“ Und das Gespräch bleibt im Gang.
Auf den Ton kommt es an.
Small Talk ist kein Kreuzverhör. Formulieren Sie Ihre Fragen stets höflich und indirekt.
Nicht jedes Thema eignet sich.
Verletzen Sie auf keinen Fall die Gefühle des andern. Ansonsten können Sie über Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Autos, Sport, Ernährung, Reisen, Wohnen oder alles, was zur Situation passt, reden. Wer sich mit Vorgesetzten unterhält, sollte allzu Privates und Berufliches aus dem Spiel lassen.
Achtung, fertig, los.
Jeder kann ein angenehmer Smalltalker werden, ohne sich verbiegen oder ein grosser Redner sein zu müssen. Und die Gelegenheit dazu bietet sich vermutlich gerade jetzt.
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